Wie baut man ein Haus? – Teil 6

Welche Kosten muss ich insgesamt einplanen?

Ein freundliches Hallo an alle Bauwilligen!

Heute möchte ich mich dem Thema Gesamtkosten widmen. Sie wissen nun, was Ihr Haus kostet, haben das Grundstück gesichert und möchten nun zur Bank gehen, um sich eine Zusicherung für den zu finanzierenden Geldbetrag holen. Dafür benötigen Sie eine Gesamtkostenkalkulation.

Da man über dieses Thema gut 2 Stunden referieren kann, gebe ich hier nur einen groben Überblick, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat. Das Thema ist nicht nur zu umfangreich, es ist auch sehr individuell.

Als grobe Faustformel gebe ich meinen Bauherren immer mit auf den Weg:

Gesamtkosten = Grundstückspreis + Hauspreis + 30.000 €

Es wird nun Bauherren geben, die benötigen weniger als 30T€ und es wird welche geben, die den Betrag für zu wenig halten. Ich möchte einmal ein Beispiel bringen.
Zuerst die Familie, die mit Muskelhypothek viele Arbeiten, die nicht im Hausbauvertrag enthalten sind, selbst erledigt. Oft ist das Material (z.B. Wandfarbe, Tapete, Pflastersteine, Zaun) im Vergleich zum Arbeitslohn der geringere Betrag. Hier kann man also kräftig sparen. Ich empfehle bei Fußbodenheizung direkt verklebten Fußbodenbelag. Für Vinylfußboden (Vorteil: leicht wieder zu tauschen, gefühlte 1000 Designvarianten) bspw. benötigt man eine Ausgleichsschicht, die ein Fachmann machen sollte. Die Wände würde ich bei Q2-Putz immer mit einen Flächenschleifer mit einer Absaugung behandeln. Das hält sich bezüglich des Zeitaufwandes und der Kosten für die Gerätemiete im überschaubaren Bereich und man erhält ein tolles Ergebnis. Bei den Pflasterarbeiten der Terrasse und im Eingangsbereich würde ich mir für das setzen der Borde immer einen erfahrenen Helfer suchen. Dadurch optimieren Sie den Verschnitt für das Pflaster. Ganz wichtig: NICHT AM UNTERGRUNDAUFBAU SPAREN !!! Kurz gesagt muss man bei der Variante DIY das Material/ die Miete für Geräte/ LKW/ Bagger etc. kalkulieren und sich eine kleine Reserve für die Aushilfen einrechnen. Ist also überschaubar.

Es gibt aber auch Kosten, die man selbst nicht beeinflussen kann. Dazu gehört der Vermesser (z.B. amtlicher Lageplan, evtl. Grundstücksteilung, Gebäudeeinmessung), der Notar (Grundstückskauf und Grundschuldbestellung), evtl. notwendige Hausanschlüsse (z.B. Wasser, Abwasser, Strom, Telefon), Kosten der Baugenehmigung, Kosten für das Bodengutachten, Kosten für Bauwasser/ Baustrom, Versicherungen während der Bauphase etc. Hier stehe ich sehr gern mit Rat und tat zur Seite, wenn es Fragen gibt.

Für Diejenigen, die gern alles schlüsselfertig im Sinne von „Möbel rein und wohlfühlen“ haben möchten, rate ich rechtzeitig mit der Kostenrecherche zu beginnen. Die Handwerker sind zurzeit nahezu alle recht gut ausgebucht. Es ist daher oft schon ein Geduldspiel, erst einmal ein Angebot zu bekommen. Manchmal macht es durchaus Sinn, lieber einen Handwerker zu nehmen, der zwar etwas teurer, dafür aber termintreu ist. Kalkulieren Sie immer eine Reserve von ca. 10-15% für Preissteigerungen mit ein, denn die Angebote sind meist nur 4 Wochen gültig. Besser man hat am Ende etwas Darlehen übrig und nutzt es zur Sondertilgung, als dass das Geld nicht mehr für das Pflaster reicht.

Nicht vergessen: Gartenhaus, Garage/ Carport, Zaun …

Wie immer stehe ich bei Fragen gern zur Verfügung. Schreiben Sie mich an und vereinbaren einen Termin! Ich berate Sie gern!

Bis zum nächsten Mal!
Ihr Falk Löwe

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